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Direktversicherung: Der klassische Durchführungsweg – Informationen für den Arbeitnehmer

Der klassische Durchführungsweg der betrieblichen Altersversorgung, die Direktversicherung, ermöglicht dem Arbeitgeber die komplette Abwicklung der Altersversorgung durch die Lebensversicherung.   Der Arbeitgeber schließt eine Alters-, Invaliditäts- und/oder Hinterbliebenenversicherung auf das Leben des Arbeitnehmers ab. Die Finanzierung erfolgt über die Umwandlung von Bruttolohn aus Gehaltsanteilen des Arbeitnehmers, wobei dieser bzw. dessen Hinterbliebene bezugsberechtigt sind.   Vertragspartner und Beitragsschuldner ist der Arbeitgeber. Über die Finanzierungsform entscheidet der Arbeitgeber. Neben der arbeitnehmerfinanzierten Direktversicherung kann er auch eine voll oder anteilig (arbeitgeberfinanzierte) betriebliche Altersversorgung einrichten.   Steuerfreie Beiträge machen die Direktversicherung interessant! Die Beiträge sind bis zu 4 % der Beitragsbemessungsgrenze in der allgemeinen Rentenversicherung (West) (= BBG; in 2011: 2.640,00 EUR!) steuerfrei. Es kann ein so genannter Aufstockungsbetrag in Höhe von 1.800,00 EUR jährlich steuerfrei in Anspruch genommen werden, wenn noch keine Förderung nach § 40 b EStG a. F. (Pauschalbesteuerung) besteht und es sich um eine Zusage auf betriebliche Altersversorgung handelt, die nach dem 31.12.2004 erteilt wurde.   Ersparnis von Sozialversicherungsbeiträgen. Der Arbeitnehmer hat noch weitere Vorteile: Für Direktversicherungsbeiträge von bis zu 4 % der BBG (s. o.) zahlt der Arbeitnehmer keine Sozialversicherungsbeiträge! Lediglich der so genannte Aufstockungsbetrag von maximal 1.800,00 EUR ist sozialversicherungsbeitragspflichtig.   Besteuerung in der Leistungsphase. Grundsätzlich sind für Alters-, Invaliditäts- und Todesfallleistungen lediglich Rentenzahlungen zulässig. Alternativ kann jedoch u. U. eine Kapitalauszahlung beantragt werden. Leistungen aus der Direktversicherung unterliegen der nachgelagerten Besteuerung nach § 22 Nr. 5 EStG.   Geringer Verwaltungsaufwand. Gegenüber anderen Durchführungswegen ist der geringe Verwaltungsaufwand der Direktversicherung charakteristisch. Die späteren Leistungen werden von der Lebensversicherung AG direkt an die Bezugsberechtigten ausgezahlt, so dass keine Rentenverwaltung erforderlich ist.   Sollte ein Mitarbeiter kündigen, kann der Arbeitgeber die Versicherung inklusive angesammelter Überschüsse einfach der ausscheidenden Person mitgeben, während er gleichzeitig von allen weiteren Verpflichtungen aus der Versorgung befreit wird.   Keine Zusatzkosten. Im Vergleich zu anderen Durchführungswegen fallen in der Regel keinerlei Zusatzkosten für den Arbeitgeber an. Für viele Unternehmen ein Argument, sich für diesen Durchführungsweg zu entscheiden.  

Weitere Durchführungswege
 

  • Unterstützungskasse
     
  • Pensionskasse
     
  • Direktzusage
     
  • Pensionsfonds
     

   

Direktversicherung: Der klassische Durchführungsweg – Informationen für den Arbeitgeber

Der klassische Durchführungsweg der betrieblichen Altersversorgung (bAV), die Direktversicherung, ermöglicht dem Arbeitgeber die komplette Auslagerung der Altersversorgung auf eine Lebensversicherung.   Der Arbeitgeber schließt dafür eine Alters-, Invaliditäts- und / oder Hinterbliebenenversicherung auf das Leben des Arbeitnehmers ab. Hierbei ist der Arbeitnehmer bzw. dessen Hinterbliebene ganz oder teilweise bezugsberechtigt.   Vertragspartner und Beitragszahler ist der Arbeitgeber, wobei eine (Mit-)finanzierung durch die Arbeitnehmer natürlich möglich ist (Arbeitnehmerfinanzierte bAV). Über die Finanzierungsform entscheidet der Arbeitgeber. Neben der arbeitgeberfinanzierten Direktversicherung können Sie auch eine voll oder anteilig arbeitnehmerfinanzierte betriebliche Altersversorgung einrichten.   Steuerfreie Beiträge machen die Direktversicherung interessant. Die Beiträge sind bis zu 4% der Beitragsbemessungsgrenze der allgemeinen Rentenversicherung (West) steuerfrei. Im Jahr 2011 sind dies 2.640,00 EUR p. a.. Es können weitere 1.800,00 EUR jährlich steuerfrei in Anspruch genommen werden, wenn noch keine Förderung nach § 40 b EStG (Pauschalbesteuerung) a. F. besteht und es sich um eine Zusage auf betriebliche Altersversorgung handelt, die nach dem 31.12.2004 erteilt wurde.   Minderung der Ertragssteuern beim Unternehmen. Die gezahlten Versicherungsbeiträge sind voll abzugsfähige Betriebsausgaben und mindern im Jahr der Zahlung die betrieblichen Ertragssteuern. Das Berechnungsbeispiel zeigt, wie hoch Ihr eigentlicher Nettoaufwand für eine betriebliche Altersversorgung ist (Stand 2011).

 

Maximaler jährlicher Beitrag pro Mitarbeiter 2.640,00 EUR
= Betriebsausgaben 2.640,00 EUR
- 40 Prozent (angen. Steuersatz) Steuerersparnis 1.056,00 EUR
Jährlicher Aufwand 1.584,00 EUR

(Der Solidaritätszuschlag wurde nicht berücksichtigt.)  

Geringer Verwaltungsaufwand. Der geringe Verwaltungsaufwand ist charakteristisch für die Direktversicherung. Die späteren Leistungen werden von der Lebensversicherung direkt an die Bezugsberechtigten ausgezahlt, so dass keine Rentnerverwaltung erforderlich ist. Sollte ein Mitarbeiter kündigen, können Sie die unverfallbaren Anwartschaften, d. h. die Versicherung inklusive angesammelter Überschüsse einfach der ausscheidenden Person mitgeben, während Sie gleichzeitig von allen weiteren Verpflichtungen aus der Versorgung befreit werden. Arbeitnehmern, die noch keine gesetzliche Unverfallbarkeit erreicht haben, also nur kurz in Ihrem Unternehmen beschäftigt waren, stehen keine Leistungen zu. Bilanzneutralität.           Für viele Unternehmen ist es wichtig, dass keine Rückstellungen für eine betriebliche Altersversorgung gebildet werden müssen, da diese Rückstellungen Auswirkungen auf die Bilanzen haben. Die Direktversicherung ist in dieser Hinsicht völlig bilanzneutral! Keine Zusatzkosten! Im Vergleich zu anderen Durchführungswegen fallen in der Regel keinerlei Zusatzkosten für Ihr Unternehmen an. Für viele Arbeitgeber ein Argument, sich für diesen Durchführungsweg zu entscheiden.

  Weitere Durchführungswege

  • Unterstützungskasse
     
  • Pensionskasse
     
  • Direktzusage
     
  • Pensionsfonds
     

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